EGMONT SCHAEFER



1908      am 7.5. in Niederschöneweide, Kreis Teltow (seit 1920 Berlin) geboren
1928-31 Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst
             Berlin-Charlottenburg, Graphikklasse bei Emil Orlik
1938      Berufsverbot durch die Reichskulturkammer als Maler, Graphiker und
             Gebrauchsgraphiker wegen der jüdischen Herkunft des Vaters
1938-44 Hilfsarbeiter in einer Berliner Großdruckerei
1945-58 freiberufliche Arbeit als Zeichner, Beteiligung an zahlreichen Berliner
             Nachkriegsausstellungen, Mitarbeit im "Berliner Kulturkollektiv" und bei den
             Kunstämtern Kreuzberg und Treptow, Betreuung von Ausstellungen, Publikation
             von Zeichnungen in Zeitungen und Zeitschriften, lebenslang kontinuierliche zeichnerische
             Arbeit, wegen der DDR-Kulturpolitik in den 50er/60er Jahren lange Zeit ohne jede
             öffentliche Wirksamkeit
1957-63 Betreuung der Malerin Sella Hasse, nach deren Tod 1963 Nachlassverwalter,
             Ordnung und Übergabe ihres künstlerischen Nachlasses an verschiedene Museen
1965-80 Betreuung der Galerie im Turm Berlin am Frankfurter Tor im Auftrage des
             VBKD/VBK-DDR; erst seit den 70er Jahren wieder eigene Ausstellungen und
             Ausstellungsbeteiligungen
1993      Ehren-Stipendium der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten.
2004      am 11.1. in Berlin verstorben, testamentarisch beauftragt übernimmt und betreut der
             Berliner Kabinett e.V. den Nachlass
             Zeichnungen Schaefers befinden sich in den wichtigsten Sammlungen Berlins
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